Projekt "Verkehrsparen Wienerwald"

Der „Nutzen“ von Mobilitätserhebungen ist äußerst vielfältig. Generell stellen Mobilitätserhebungen eine wichtige Grundlage für verkehrspolitische sowie verkehrsplanerische Entscheidungen dar. Mit Hilfe der so gewonnenen Erkenntnisse ist es dann unter anderem möglich, die Auswirkungen verkehrspolitischer Entscheidungen auf das Verkehrsverhalten der Bevölkerung abzuschätzen.

Mindestens 10% weniger Autofahrten und damit entsprechend weniger CO2-Emissionen in der Wienerwald-Region war das hochgesteckte Ziel des vierjährigen Modellprojektes "Verkehrsparen Wienerwald" (2003 bis 2006).

26 Wienerwaldgemeinden ergriffen - mit kräftiger Unterstützung durch die Niederösterreichische Landesregierung - selbst die Initiative. Großes Gewicht wurde auf Bewusstseinsbildung gelegt. Schließlich könnten die meisten Autofahrer ohne große Probleme locker 20% der Autofahrten durch Radfahren, zu Fuß gehen, häufigere Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel und Fahrgemeinschaften einsparen. Weitere 10 bis 20% Schadstoffausstoß können - ohne Verzicht auf Lebensqualität - durch eine spritsparende Fahrweise und die Wahl eines möglichst sparsamen Fahrzeugmodells eingespart werden. Das Projekt "Verkehrsparen Wienerwald" bot aber auch zusätzlich die Chance, Projekte zur Verbesserung des Angebots öffentlicher Verkehrsmittel und effektiver Mitfahrsysteme zu realisieren.


Auftraggeber:

Amt der NÖ Landesregierung, Gruppe Raumordnung und Umwelt, Abt. Gesamtver­kehrsangelegenheiten

Projektlaufzeit: Jänner 2003 bis Dezember 2006

Projektpartner:

keine

Weitere Informationen:

DI Markus Schuster
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