Verkehrserhebung Oberösterreich & Salzburg 2022

Mit den Verkehrserhebungen 1982, 1992, 2001 und 2012 hat das Land Oberösterreich, ebenso wie das Bundesland Salzburg in den Jahren 2004 und 2012, umfangreiches Datenmaterial zum Mobilitätsverhalten der Wohnbevölkerung erhoben.

Zur Fortsetzung dieser bewährten Tradition der laufenden Verkehrsbeobachtung und -analyse wird im zweiten Halbjahr 2022 eine erneute Erhebung durchgeführt, bei der Informationen über das Mobilitätsverhalten einer repräsentativ ausgewählten Anzahl von Haushalten und Personen aus dem gesamten Bundesland gesammelt werden. Die bisherigen Erhebungen lieferten wichtiges Datenmaterial als Informationsquelle und Entscheidungshilfe für Verkehrspolitik und Verkehrsplanung.

Der Umfang der Befragung ist so gewählt, dass für jede einzelne Gemeinde in Oberösterreich / Salzburg eine korrekte Abbildung des Mobilitätsverhaltens der Bevölkerung der jeweiligen Gemeinde erfolgen kann. Somit dient die Erhebung auch ganz konkret der Verbesserung der Datengrundlagen für die Verkehrsplanung und zur Verbesserung der Verkehrssituation in der unmittelbaren Wohnumgebung der Bewohner:innen vor Ort. In diesem Sinne wird die Bevölkerung zur regen Teilnahme gebeten, denn eine verantwortungsvolle Verkehrspolitik ist auf die Kenntnis des Verkehrsverhaltens der Bevölkerung angewiesen.

 

Die Studie wurde vom Land Oberösterreich und Land Salzburg beauftragt, HERRY Consult ist dabei für die Vorbereitung, Begleitung und Auswertung der Erhebungsergebnisse verantwortlich.

 

Wie wird die Erhebung durchgeführt?

Die Erhebung wird in 2 Phasen durchgeführt, in der ersten Phase werden ab 25. Juli 2022 in Oberösterreich rund 277.000 zufällig ausgewählte Haushalte, in Salzburg rund 77.000 Haushalte und in den niederösterreichischen Bezirken Waidhofen an der Ybbs und Amstetten rund 15.000 Haushalte postalisch angeschrieben und um Teilnahme an der Verkehrserhebung sowie um einige wenige Angaben – insbesondere zur Personenanzahl im Haushalt – gebeten. Die Studie basiert auf einer gesteuerten Zufallsauswahl von Haushalten und den darin lebenden Personen aus dem Melderegister des BMI.

In der zweiten Phase im Oktober 2022 erhalten die teilnehmenden Haushalte die Befragungsunterlagen zur Erfassung ihres persönlichen Mobilitätsverhaltens an einem bestimmten, vorgegebenen Berichtstag im Oktober 2022. Dabei geht es um alle Wege eines ganzen Tages, die die Mitglieder des Haushalts zurückgelegt haben, egal ob zu Fuß, per Rad, mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder im eigenen Pkw.

Das zweistufige Verfahren ist erforderlich, um die Erhebung des Berichtstags passgenau für jeden Haushalt durchführen zu können. Ein hoher Rücklauf ist dabei wichtig, um eine möglichst hohe Ergebnisqualität der Erhebung (und der darauf basierenden Verkehrsplanung) zu erreichen, daher erhalten die ausgewählten Haushalte zusätzlich mehrere Erinnerungsschreiben.

Die Mitglieder der Haushalte werden angehalten, beide Fragebogenteile möglichst Online via Internet auszufüllen, können aber alternativ den Fragebogen auch kostenfrei postalisch erhalten und zurücksenden. Die Online-Teilnahmemöglichkeit trägt wesentlich dazu bei Papier zu sparen und stellt damit einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz dar.

InnoMOB II

Der Fokus auf beim Forschungsprojekt InnoMOB II liegt bei der „Umsetzung innovativer Mobilitätskonzepte im großvolumigen Wohnbau“.
In einem abgeschlossenen Vorprojekt (InnoMOB I) wurden vorliegende und bereits bewährte Mobilitätslösungen für Wohnbauten und Gemeinden untersucht und bewertet. In der Weiterführung des Projekts ist nun die konkrete Planung anhand 5 Wohnbauvorhaben mit Bauträgern vorgesehen. Damit soll klimaverträgliche Mobilität im NÖ Wohnbau etabliert werden und eine geeignete Förderunterstützung zur Umsetzung geschaffen werden.

Auftraggeber: NÖ Wohnbauforschung

Zeitraum: Jänner 2022 bis Dezember 2022

Projektpartner: UWK (Universität für Weiterbildung Krems (Projektleitung)

Ansprechperson: DI Markus Schuster | T: +43(0)1 - 504 12 58 - 21 | Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Mobilitätserhebung & Umwelteffektberechnung Uni Wien

Die Universität Wien ist bestrebt verursachte Emissionen aus dem eigenen Universitätsbetrieb, der Forschung und der Lehre zu minimieren und dementsprechende Maßnahmen zu setzen.

Darunter fällt auch der Bereich Mobilität, welcher sowohl das Pendelverhalten der Mitarbeiter*innen und Studierenden als auch Dienstreisen umfasst. Aktuell liegen hierzu noch keine geeigneten Daten für die Berechnung der Treibhausgasemissionen vor, weshalb eine Mobilitätsumfrage durchgeführt wird. Wir begleiten die Auftraggeberin auf dem Weg von der Konzeption der Befragung über die Festlegung der genauen Inhalte bis hin zur Berechnung der Treibhausgasemissionen.

Leistungsumfang Mobilitätsumfrage:

1) Beratung hinsichtlich geeigneten Konzepts, Inhalt und Gestaltung der Mobilitätsumfrage

2) Ausarbeitung der Fragen für die einzelnen Zielgruppen

3) Erstellung des Online-Fragebogens

4) Bereitstellung des Fragebogens in geeigneter Form zur Aussendung durch die Universität Wien

5) Auswertung und Aufbereitung der gesammelten Daten 6) Berechnung der Treibhausgasemissionen

Auftraggeberin: Uni Wien

Zeitraum: 09/2021 - 02/2022

Partner: keine

Ansprechperson: Mag. Ing. Rupert Tomschy | T: +43(0)1 - 504 12 58-20 | Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

IMOSTAT – Integrative Verkehrsstatistik für den intermodalen Güterverkehr

Das entwickelte IMOSTAT-Erhebungsverfahren liefert im Gegensatz zur aktuellen Situation durchgängige Informationen zu den Transportketten des intermodalen Güterverkehrs in Österreich sowie belastbare Daten inkl. zusätzlicher Datenattribute und Merkmalsausprägungen. Dazu werden zuerst bisher nicht genutzte Daten möglichst nahtlos integriert. Mittels einer entwickelten Datenintegrationsplattform werden proprietäre Daten für die Statistik nutzbar gemacht, ohne die Interessen der Dateneigentümer zu schädigen oder inakzeptable Aufwände zu erzeugen. Darüber hinaus wurde ein Erhebungsverfahren konzipiert, um die verbleibenden Datenlücken füllen zu können.

Auftraggeber:
BMK, Verkehrsinfrastrukturforschung (VIF)

Projektlaufzeit:
Juni 2019 bis August 2021

Projektpartner:
TRAFFIX Verkehrsplanung GmbH, CombiNet – Netzwerk Kombinierter Verkehr, c.c.com Moser GmbH, Rechtsanwaltskanzlei Templ

Weitere Informationen:
DI Norbert Sedlacek
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+43 (0)1 - 504 12 58 – 17

ways2go in Zahlen

Seit 2008 fördert das BMVIT mit der Programmlinie „way2go“ unter anderem Projekte, die sich mit Themenschwerpunkt mit „Barrierefreiheit“ und/oder „gleichberechtigter Mobilität“ intensiv auseinandersetzten. Aus insgesamt 251 eingerechten Projekten wurden 97 Projekte gefördert, darunter wurden für diese Publikation 24 Projekte ausgewählt, die sich im Speziellen mit den Themengebieten Kinder und Jugendlicher, Frauen, SeniorInnen, Mobilitätseinschränkung, Milieu, E-Mobilität, Verkehrsinformationssysteme & Navigation, Verkehrsstation, Tourismusmobilität und Straßenbenützungsgebühren intensiv befassten und zur Projektzielereichung Mobilitätsdaten erfassten und Mobilitätsanalysen durchführten.

 

Die Publikation steht auf den Seiten des BMVIT zur Verfügung: zum Download

 


Auftraggeber:

BMVIT – DI Walter WASNER

Projektlaufzeit: 04/2012 – 11/2012

Projektpartner:

keine

Weitere Informationen:

Mag. Irene Steinacher
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01/5041258-12

Kontakt

Argentinierstraße 21, 1040 Wien
Telefon: +43(0)1/5041258
E-Mail: office@herry.at

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