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Themen & Projekte
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Auswirkung der Parkraumbewirtschaftung auf die Wirtschaftsstruktur in Wien

In den 1990er Jahren wurde die Parkraumbewirtschaftung schrittweise in den Wiener Innenbezirken eingeführt. Seitdem müssen Fahrzeugbenutzer in diesen Gebieten Parkscheine ausfüllen und dürfen nicht länger als zwei Stunden stehen bleiben. So wurde die Situation insbesondere für Arbeitspendler aus diesen Bezirken schwieriger. Nur Anrainer mit einem so genannten „Parkpickerl“ dürfen ihr Fahrzeug in ihrem Wohnbezirk ungehindert abstellen. Und auch Firmen können – wenn sie den regelmäßigen Transport schwerer und sperriger Waren nachweisen können – in jenen Bezirken, in denen sie ihren Betriebsstandort haben, Ausnahmegenehmigungen für ihre Fahrzeuge erhalten. Durch intensive Bemühungen ist es der WKW gelungen, mit der Stadt Wien eine Reihe von Sonderregelungen für Servicefahrzeuge (z.B. Tischler, die ihr Fahrzeug als fahrende Werkstätte verwenden), Hotelgäste oder für Kundenfahrzeugen von Kfz-Werkstätten auszuverhandeln.

Trotz all dieser Erleichterungen bedeutet die Parkraumbewirtschaftung letztlich eine massive Änderung der Standortfaktoren: Kunden finden zwar leichter einen Parkplatz, müssen dafür aber bezahlen und können nur begrenzt stehen bleiben. Für Firmen mit mehreren Fahrzeugen summieren sich die Kosten der Ausnahmegenehmigungen zu hohen Beträgen.

Daher stellte sich für die WKW die Frage, welche Folgen die Einführung der Parkraumbewirtschaftung auf das Wirtschaftsgefüge in den davon betroffenen Bezirken hatte. Um dies zu beantworten und daraus Lehren für die Zukunft abzuleiten, hat die WKW in Zusammenarbeit mit der Stadt Wien die vorliegende Studie in Auftrag gegeben.

Vor allem um eine Unterscheidung zwischen Gebieten mit und ohne Parkraumbewirtschaftung herausarbeiten zu können, wurden insgesamt vier Untersuchungsgebiete näher beleuchtet:

1. die Bezirke 4, 7 und 8 (als Gebiete mit bereits länger gültiger Parkraumbewirtschaftung)

2. ein Teil des 3. Bezirkes (Parkraumbewirtschaftung erst kürzer gültig)

3. ein Kontrollgebiet in den Bezirken 16, 17 und 18 an der Grenze zum Gürtel (Nähe der Parkraumbewirtschaftung)

4. ein Kontrollgebiet in den Bezirken 17 und 18 weiter entfernt vom Gürtel (somit kein Einfluss durch die Parkraumbewirtschaftung)

Ergänzt wurden diese lokalen Untersuchungen durch Experteninterviews, Gruppendiskussionen, Unternehmer- und Passantenbefragungen sowie strukturelle Daten und Trends im österreichischen Handel und Gewerbe. Die Ergebnisse stellen sich wie folgt dar:

  • Entlastung der Stellplatzsituation vor allem am Vormittag höhere Umschlagshäufigkeit

  • deutlicher Rückgang des gesetzwidrigen Parkens

  • deutlicher Rückgang der Parkplatzsuchzeit

  • Erhöhung der Einnahmen für die Förderung des Garagenbaus und die Förderung des öffentlichen Verkehrs

Dies bewirkte für die Wirtschaft

  • mehr Stellplatzmöglichkeiten für den Einkaufs-, Erledigungs- und Lieferverkehr sowie

  • eine Steigerung der Umschlagshäufigkeit je Stellplatz und somit eine Steigerung der Pkw-bezogenen Kundenfrequenz.


Auftraggeber:

Wirtschaftskammer Wien, Abt. für Stadtplanung und Verkehrspolitik und Magistrat der Stadt Wien, Magistratsabteilung 46

Projektlaufzeit: August 2001 bis Februar 2003

Projektpartner:

keine

Weitere Informationen:

DI Markus Schuster
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+43–1–504 12 58/21

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