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Themen & Projekte
Stöbern Sie in unserem Archiv der wichtigsten rund 300 nationalen und internationalen Projekte der letzten 15 Jahre.

KOFLA

Kooperatives Fahrerunterstützungssystem für optimiertes Lademanagement von elektrischen Fahrzeugen.

In diesem Projekt wurden die Auswirkung der Nutzerbedürfnisse und der Infrastruktur auf die e-Mobilität untersucht. Bedingt durch die begrenzte Reichweite von Elektroautos wird ein häufiges Aufladen der Batterie notwendig. Das vorgeschlagene Ladelogistikkonzept berücksichtigt Nutzerpräferenzen, Verkehrssituation und Energieengpässe und unterstützt den Fahrer dabei, jeweils die optimale Ladestation zu finden. Es wurde also besonderes Augenmerk auf die Ladeproblematik gelegt wird. Das Aufladen der Batterie eines Elektrofahrzeugs (elctric vehicle, EV) kann aktuell von 10 Minuten (Schnellladen) bis zu einigen Stunden dauern und muss außerdem öfters erfolgen, da die Reichweite nach einem Ladevorgang nur ca. 100 km beträgt. Hinzu kommt, dass der/die BenutzerIn, wie eine Studie zeigt, sich nicht traut weit zu fahren, wenn er/sie nicht sicher ist unterwegs laden zu können).

Öffentliche Ladestationen werden überall dort gebaut, wo Parkplätze vorhanden sind oder wo der Benutzer sich länger in der Nähe aufhält (Parkgaragen, Einkaufzentren, auf der Straße, Tankstellen), und bei diesem unüberschaubaren Angebot werden sie teilweise schwer auffindbar sein. Daraus resultiert die Notwendigkeit, ein Fahrerunterstützungssystem zum Auffinden der optimalen Ladestation zu entwickeln. Die Idee basiert auf einem zentralen Vermittler (broker), der Ladewünsche von den fahrenden EVs empfängt und diese optimal an Ladestellen, die über freie Ressourcen (Parkplatz, Energie, Auslastung) verfügen und verkehrsgünstig auf dem Weg des Benutzers liegen, etc. zu vermitteln. Im Projekt sollten Forschungsfragen, die einerseits Benutzerbedürfnisse (Reiseplanung, Lademöglichkeit am Zielort, Zeitrestriktionen, Energiepreis, etc.) und andererseits Infrastruktureffizienz hinsichtlich der Energieengpässe, der Verkehrs- und Ladelastverteilung betreffen beantwortet werden. Ziel war die Vorteile, welche die Vermittlungs- und Routingfunktion sowohl für die Benutzer und als auch für die Infrastruktur bringen, quantitativ zu bewerten, und diese mit einem nicht vernetzten System zu vergleichen.


Auftraggeber:

BMVIT/FFG - ways2go

Projektlaufzeit: März/2010 – April/2012

Projektpartner:

FTW Forschungszentrum Telekommunikation Wien GmbH (Projektleitung)
TU Wien – Inst. für Elektrische Anlagen und Energiewirtschaft (EAEW)
Illwerke VKW
Wiener Stadtwerke BMG GmbH

Weitere Informationen:

Mag. Ing. Rupert Tomschy
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01/5041258 - 20

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